Kunst – mein Zugang

Farbe – beginnen
Flächen – entstehen lassen
Fragmente – einbinden – verbinden – auflösen

Der Malprozess ist für mich wie eine Meditation voller Präsenz, die mir erlaubt neue Landschaften, neue Gebiete zu erkunden, zu begreifen und entstehen zu lassen. Auf meinem Weg lasse ich mich gerne überraschen, wohin mich der Pinsel oder meine Hände geleiten. Mit dabei im Handgebäck ist mein „forschender Geist“, der sich voller Spielfreude mit den vorhandenen Materialien, Techniken, Eindrücken, Gefühlen, Gedankenfetzen und Fragen auseinandersetzt.

Sensibilisierte Imaginationen   I   TEXT von Leopold Kogler

Mehrdeutigkeit, Offenheit und Sichtbarkeit zählen zu den häufigsten Qualifizierungen von Maria Wiesers Kunst. Metamorphose und Transformation sind die oft bearbeiteten Veränderungsmodi ihres Motivrepertoires. Wiesers  Acryl/Öl/Collagenarbeiten scheinen sich zu einem Gesamtklang zu verdichten, der ihr Werk einmalig und unverwechselbar macht. Immer wieder entstehen ein besonderer Reiz und eine spezielle Atmosphäre aus der Begegnung von Figurativem und Informellem. Ihr so homogenes Werk weist immer wieder neue Facetten und Formen der künstlerischen Auseinandersetzung auf, die etwa den Blick auf unsere Hände ins Zentrum rücken.

Die wesentliche Vorentscheidung, die für die genannten Bilder wie etwa „hands“, „connecting“ „whats_next“ getroffen wurden, bezieht sich auf die intensive Auseinandersetzung der Hand, die gestaltend die Welt zu verändern mag. Sie sind dann nicht nur die Darstellung von Händen, sie haben vielfältige Referenzen.

Annäherung und Distanzierung sind Kategorien mit denen sich Maria Wiesers künstlerische Arbeit und die Formen der Involvierung der Betrachter beschreiben lassen. Der Wunsch der Künstlerin nach Unmittelbarkeit und Intensität des sinnlich-emotionalen Erlebens steht stets im Fokus und sie vertraut dabei den Kräften der Intuition und der Imagination. Der einfühlsame Betrachter vermag angesichts dieser Arbeiten in atmosphärische Zwischenwelten einzutauchen – ein für Wiesers Kunst eigentümlicher Erfahrungsraum. In Bezug auf spezifische Erfahrungen lassen sich immer wieder persönliche Bezugspunkte lokalisieren. Gerade das Prinzip der sensibel erarbeiteten Bilddramaturgie prägt das homogene Werk.

Werkübersicht

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Ausstellungen

2016
„CONTACT“ I  MödlingerKünstlerbund  I  Mödling

2015/16
„Frau I Figur I Form“ I Ausstellungsbrücke Land NÖ I St. Pölten

2015
Beteiligung Inszenierung im Club Othmarhof I openDOOR MÖDLING I Mödling

2012
TWIN-CITY Vernissage: „Anfängergeist“ I Kanzlei FALCON + NH Hager Niederhuber zeitgleich Wien und Bratislava

2011
„das element wasser“ I Salzburg AG I Salzburg

2011
„vom Akt zur Achtsamkeit“ I Galerie Sala Terrena I Mödling

2010
Open House des Österreichischen Bauernbundes I Wien

2009
„den Bogen spannen..“ I ÖBB-Personenverkehr I Wien

2007
Gemeinschaftsausstellung I PORR/Niederlassung Stmk I Unterpremstätten/Graz

2007
Akrylbilder 2003-2007 I Kanzlei Viehböck Breiter Schenk & Nau I Mödling

2006
„herist“ bzw.“ herescht“ (Herbst) I Kanzlei Haslinger/Nagele & Partner I Wien

2006
rom/an/a AKTbilder06 – Gemeinschaftsausstellung I Atelier Manu P.-Malkovsky I Wien

2006
(e) motion I Asfinag Verkehrstelematik I Wien Inzersdorf